Regiert(e) Geld die Welt?

Diese Frage beantworten wir ganz deutlich mit JA!

Wir haben untersucht und diskutiert, wie wichtig GELD in Geschichte, Politik, Musik, Geografie und Alltag war und aktuell immer noch ist.

Wusstet ihr, dass es lange vor der Erfindung des Münzgeldes(vor etwa 2700 Jahren) in Lydien (heute: Türkei) und des Papiergeldes (um 1000 n Chr) in China schon andere Geldformen gab? zB „Naturgeld“ in Form von Muscheln, Federn, Perlen Salz? Oder „Hack-„ bzw „Wiegegeld“: hier wurden zum Bezahlen Stücke von Metallstangen (Kupfer, Silber, Gold) abgehackt und gewogen. Und die Schweden haben die Banknoten, eine Art Zetteloder Quittung, in Europa eingeführt!

Die Evolution des Geldes haben wir auf einer Zeitleiste festgehalten (hängt im Klassenzimmer B2.15):

 

 

(Karte: Bundeszentrale für politische Bildung www.bpb.de)

Viele Währungen von Ländern außerhalb der EU sind uns jetzt bekannt. Wir wissen jetzt, wie die Währungen heißen, welches Land sie benutzt, wie die Hauptstadt des Landes heißt, wie viele Einwohner das Land hat, wo es sich auf der Weltkarte befindet, wie viel die Währung in Euro umgerechnet wert ist.

Genauer hingeschaut haben wir auch -am Beispiel des Vergleichs Äthiopien –Luxemburg-bei der Frage: Warum sind einige Länder arm (Entwicklungsländer) und andere Länder reich (Industrieländer) 


(aus: Geographie 3 Luxemburg, Westermann Verlag, S.48)

 

Arme Länder (zB Äthiopien) befinden sich in einem „Teufelskreis der Armut“.
Dort leidet der größte Teil derMenschen darunter, dass ihre Grundbedürfnisse (Nahrung, Bildung, Kleidung, Gesundheit…) nicht erfüllt werden. Die meisten Menschen sind Bauern und leben von Landwirtschaft. Das politische System ist oft korrupt.

In reichenLändern hat ein großer Teil der Bevölkerung einen hohen Lebensstandard.
Die Grundbedürfnisse der meisten Menschen sind erfüllt. Die wirtschaftliche Entwicklung ist sehr gut, das politische System ist demokratisch und stabil.

Außerdem haben wir festgestellt, dass Luxemburg ein Sozialstaatist, dh der Staat sorgt für die soziale Sicherheit, Gleichheit und Gerechtigkeit seiner Einwohner, die ganze Gesellschaft sorgt für den Einzelnen. Ziel ist es, dass jeder Bürger menschenwürdig leben kann und die Chancenungleichheit zwischen Armund Reich ausgeglichen werden kann.Dabei dreht sich bei den gesetzlich geregelten sozialen Versicherungen alles um Geld, denn mit den Steuerabgaben finanzieren alle arbeitenden Einwohner zBdie Kranken-, Renten-und Pflege-, Arbeitslosenversicherung, Kindergeld, Elternzeit, bezahlter Urlaub, …

Diese Erkenntnisführte uns zu einer genaueren Betrachtung von „Arbeiten und Leben“: wir stellten fest, dass es ohne Ausbildung keine Arbeit gibt, ohne Arbeit kein Geld, ohne Geld kein Leben in Selbständigkeit… Also: Geld regiert unseren Alltag, unser Wohlbefinden, unsere Chancen, unser Leben!

Den Umgang mit Geld muss man lernen, zb, wie und wo man sparen kann. Dabei sind wir auf Sparmöglichkeitenbeim Einkaufen anhand von Rabattengestoßen und haben folgendes gelernt:Ein „Rabatt“ ist ein Preisnachlass auf Dienstleistungen (= wenn man etwas für jemanden erledigt, zB Taxi-oder Busfahrten, Reparaturen,…) und Waren(= Gegenständen).


Hier einige der für uns interessantesten Rabattarten:

Mengenrabatt
Wenn man mehrere Gegenstände kauft, wird es billiger(3 für den Preis von 2)

Draufgabe
Man bezahlt die gewünschten Dinge und erhält kostenlos zusätzlich (1 Liter plus 250 ml gratis)

Personalrabatt
Betriebsangehörige (und deren Familienmitglieder) müssen weniger für das bezahlen, was im Betrieb hergestellt wird

Treuerabatt
Je öfter man im gleichen Geschäft einkauft, desto mehr Treuepunkte sammelt man, die man gegen Vergünstigungen oder Geschenke eintauschen kann

Saisonrabatt
Im Sommer-oder Winterschlussverkauf („soldes“)



„Geld regiert die Welt“ zeigt sich auch in der Musik: viele Songtexte handeln von „Geld“.

Hier 2 Beispiele, die uns gut gefallen haben:

MONEY (Michael Jackson) 1994 – Album „History: Past, Present, Future“
If you know it’s a lie, then you will swear it.
If you give it without guilt, then you will bear it.
If it’s taking a chance, than you will dare it.
You do anything for money.

MONEY, MONEY, MONEY (Abba) 1976 – Album „Arrival“
Money, money, money
Must be funny, in the rich man’s world.
Money, money, money
Always sunny, in the rich man’s world.
All the things I could do if I had a little money
It’s a rich man’s world.

Schlussfolgerung :
Wir stellen fest, dass Menschen es ohne Geld seit jeher und überall auf unserem Planeten schwer im Leben haben, denn alles dreht sich um Geld.Viel Kreativität wird in das Aussehen der Münzen und Scheine gesteckt; es wird viel über Geld geredet und geschrieben; viele persönliche und politische Entscheidungen haben mit Geld zu tun.Wer kein Geld hat, kann selten ein menschenwürdiges Leben führen. Wer Geld hat, kann in der Gesellschaft eine Rolle spielen, vieles selbst entscheiden und mitbestimmen. Wir bedauern, dass es sehr oft eine Glückssache ist, ob man Geld hat oder nicht. Man kann ja zB nicht bestimmen, wann und wo man geboren wird. Hinzu kommt, dassauchRegierungen dafür verantwortlich waren bzw. sind, ob es den Einwohnern ihrer Länder finanziell gut geht oder nicht.

Wir schätzen uns glücklich, im Sozialstaat Luxemburg zu leben.