Fast-Food-Ketten versprechen gesünder und nachhaltiger zu sein. Ist das möglich?

Warum diese Headline? 
Unser Thema dieses Semesters ist “Ernährung”. Deshalb haben wir als Headline “Fast-Food-Ketten versprechen gesünder und nachhaltiger zu sein, ist das möglich?” ausgewählt. Dieses Thema hat uns interessiert, da wir andere Menschen darauf aufmerksam machen wollten, was sie eigentlich konsumieren, wenn sie in einen ihrer Burger beißen. Fast-Food1 hat bekanntlich negative Auswirkungen, sowohl auf den Körper als auch auf die Umwelt. Doch seit einige Jahren scheinen Fast-Food-Ketten sich sehr viel Mühe zu geben, ihr “Image” zu verbessern. In den folgenden Text geht es um Nachhaltigkeit, und was Fast-Food-Ketten schon tun um gesünder zu werden. Zudem überlegen wir, was die Ketten verbessern könnten. 

Fast-Food-Ketten haben den Ruf weder gesund noch nachhaltig zu sein.
Fast-Food wird als ungesund eingeschätzt, da sehr viele ungesunde Stoffe enthalten sind.  Zum Beispiel Transfette, die Herzkreislaufprobleme verursachen können, sowie eine zu hohe Menge an Salz, welches durch das Erhöhen des Blutdruckes, Herzkreislaufprobleme beschleunigt.  Im Fast-Food ist zu viel Zucker vorhanden, vor allem Glukose-Fruktose Sirup, der das Risiko an Diabetes Typ II zu erkranken, deutlich erhöht.  Allgemein macht die Kombination Fett-Zucker die Menschen kurzeitig „süchtig“ und verursacht Übergewicht. Außerdem findet man jede Menge Zusatzstoffe, manche davon sind unter Verdacht Krebs auslösen zu können.  
„Leider wächst Fleisch noch nicht auf Bäumen“. Die Menüs in der Fast-Food Industrie kreisen um -billiges- Fleisch. Oft werden die Fast-Food-Ketten in Verbindung mit Massentierhaltung gebracht. Das Benutzen von Einweggeschirr und das viele Plastik macht dieses Modell nicht nachhaltig. 

Fast-Food-Ketten sind sich deren Ruf bewusst und bemühen sich, sich zu verbessern …um gesünder zu sein 
Manche Fast-Food- Ketten stellen Burger her die, im Gegensatz zu normalen Burgern, viel mehr Biozutaten beinhalten und ebenfalls weniger Salz und Fette beinhalten. Manche Ketten verzichten auch auf Geschmacksverstärker, da sie Schaden im Gehirn und Störungen mit Gewichtsregulation hervorbringen können. Bei der Bestellung schlagen manche Ketten vor Sodadrinks durch frisch gepresste Säfte und Pommes durch frischen Salat auszutauschen. Es gibt auch mehr vegetarische Gerichte zum Essen.  

…um nachhaltiger zu sein 
Im Jahr 2018 war McDonalds die erste Fast-Food-Kette, welche nachhaltige Ziele in die Welt setzte. Das Ziel war es, den CO2 Verbrauch in Restaurants um 36% zu minimieren. Auf Klimaneutralität zu arbeiten steht auf den Webseiten der meisten Ketten. Außerdem werden 61% der Fleischprodukte von McDonalds- Deutschland in dem eigenen Land hergestellt. Burger King unterdessen will bis im Jahr 2025 alle ihre Gästeverpackungen zu haltbaren Öko Boxen umwandeln. Starbucks möchte nicht nur ihre Verpackungen ändern, sondern ihre ganzen Geschäfte. Im Jahr 2025 sollen nämlich 1 000 Starbucks Green Stores erbaut werden. Diese sind umweltfreundlicher und verbrauchen weniger Energie. Auch KFC setzt sich für die Umwelt ein, sie haben das BCC also das “better chicken commitment” unterschrieben, das jeden gegen Massentierhaltung und schlechte Bedingungen der Tiere überzeugen soll.  

Die Fast-Food – Ketten scheinen also in den nächsten Jahren ihre Nachhaltigkeit verbessern zu wollen. 


Sind diese Bemühungen ausreichend?
 

Gesundheitsfaktor 
Natürlich gibt es bei jeder Fast-Food-Kette auch Salate, meistens aber nicht sofort beim Menü dabei und deswegen bemerken die Leute sie oft nicht oder sind einfach zu faul, sich einen Salat dazu zu bestellen. Eine Alternative wäre, bei jedem Menu einen Salat als Beilage hinzuzugeben, das würde die Leute dazu anregen, gesünder zu essen. Außerdem könnte man, als Alternative zu den industriell hergestellten Pommes, Kartoffelspalten, die möglicherweise sogar im Ofen gebacken wurden, zur Verfügung stellen. Man sollte auch mehrere vegetarische oder gar vegane Burger zum Menü hinzufügen, da diese gesünder sind und es außerdem eine nette Geste zu Vegetariern wäre.   

Umweltfaktor 
Es gibt viele Möglichkeiten die Umweltverschmutzung zu reduzieren. Den CO2 Ausstoß kann man durch Kaufen von Fleisch und anderen Produkten aus regionaler Haltung verringern. Dadurch fallen weniger Transportemissionen an. Auch könnte die Verpackung der Produkte überdenkt werden, z.B.  echtes Geschirr anstatt Plastik. Viele Fast-Food-Ketten benutzen zwar Pappe, weil das umweltbewusst klingt, doch nach dem Gebrauch sind diese meistens nicht mehr wiederverwendbar, im Gegensatz zu Keramik-Schüsseln. Das ist schon eine Form von dem sogenannten “Greenwashing“. Das bedeutet, dass etwas für die Öffentlichkeit umweltfreundlich aussieht es aber eigentlich nicht so ist. 

Fazit?
 

In unsere Recherchen haben wir schon das Gefühl gehabt, dass die Fast-Food Industrie sich bemüht, gesünder und nachhaltiger zu sein. Zumindest geben sie sich Ziele vor. Ob diese Bemühungen reichen und nicht eher eine gute PR- Aktion ist, ist nach wie vor nicht klar. Wir denken, dass es möglich ist, noch besser auf Gesundheit und Umwelt zu achten.