Die Entreprise Lemur Stop Motion arbeitet zurzeit gleich an drei neuen Kurzfilmprojekten – und eines davon, “La femme et la poule”, ist bereits fertiggestellt und wird gelegentlich auf Filmfestivals gezeigt. Die Hauptpersonen sind eine Frau und ein Huhn. Die Geschichte beginnt damit, dass das Huhn Farbe frisst – und plötzlich bunte Eier legt. Inspiriert wurde der Film von einer alten Fabel, die jedoch für das Projekt modern und neu interpretiert wurde. Besonders beeindruckend ist der hohe Aufwand, der hinter jedem Detail steckt. Sämtliche Kulissen und Hintergründe wurden von Hand angefertigt, und auch das Skript stammt vollständig aus eigener Feder.
Ein Drehtag bei Lemur Stop Motion ungefähr so aus: Zuerst wird ein Plan erstellt, danach wird animiert, anschließend aufgenommen und zum Schluss geschnitten. Und obwohl das routiniert klingt, kann sich die Arbeit an einer einzigen Szene auch mal über drei Wochen hinziehen.
Während der erste Film bereits fertig ist, arbeitet Lemur mit Hochdruck am zweiten Projekt: einer Serie. Die erste Episode soll schon nächstes Jahr erscheinen. Neben den eigenen kreativen Projekten produziert Lemur Stop Motion außerdem Werbefilme für die Entreprise Seefood.
Mit viel Geduld, Liebe zum Detail und einer großen Portion Kreativität zeigt Lemur, wie faszinierend und vielfältig Stop-Motion-Filme sein können. Wir sind gespannt auf alles, was noch kommt!
Text: Mats Wagener, 7e