Branches interdisciplinaires

Après un semestre de questionnements et de recherches communs, chaque classe du cycle inférieur organise un débat et prépare une publication dans une branche interdisciplinaire. Les débats et les publications portent sur une question ou une problématique que les élèves ont définie avec leur enseignant au début du semestre. 

  • Débat
  • Publications

  • Ecrit par la classe 6P4 - Publié le 14 juillet 2021

    Toxic fashion – Wie gefährlich ist unsere bunte Kleidung? 

    Kontext 

    In den vergangenen Monaten haben wir das Semesterthema „Kleidung” behandelt. Am Anfang des Semesters haben wir uns mit der Kleidung im Allgemeinen beschäftigt und festgestellt, dass vor allem die Farben eine wichtige Rolle spielen, wenn es um unsere Vorlieben geht. 
    Beim Recherchieren wurde uns schnell klar, dass das Färben von Kleidern sehr gefährlich ist, und zwar in verschiedenen Bereichen : 

    - Umweltverschmutzung durch schlechte oder nicht vorhandene Entsorgungen der Chemikalien (Luft, Wasser, Erde) 
    - Schlechter Schutz der Gesundheit der Arbeiter*innen in den Fabriken (oft wird aus Kostengründen keine Schutzkleidung angeboten) 
    - Verschiedene Chemikalien können auch Allergien beim Tragen der Kleidung auslösen 

    Wir haben uns danach überlegt, ob es denn Alternativen zu den chemischen Färbeverfahren gibt, und haben einige Experimente gemacht, deren Resultate wir gerne teilen möchten. 

    Farbherstellung durch Elèves engagés 
    1) Auswahl an Lebensmittel: Es wurde gemeinsam überlegt, welche Lebensmittel sich für das Färben eignen könnten. Die Wahl fiel auf: rote Beete, Currypulver, Kurkuma, Spinat, Paprikapulver, Rotkohl und Kaffee.  
    2) Die Lebensmittel wurden, falls nötig, geschnitten und dann gekocht. Es musste ständig gerührt werden, damit nichts anbrennt. Ansonsten wäre brauner Farbstoff entstanden, der die Farben verfälscht hätte.  
    3) Das gefärbte Wasser wurde mit sehr feinem Filterpapier gereinigt, sodass nur noch pures Wasser mit dem Farbstoff übriggeblieben ist.  
    4) Bis zum nächsten Unterricht in einer Woche wurden die Farbstoffe kühl gelagert.  

    Dabei kamen verschiedenen Muster raus und wir haben einiges festgestellt. 

    1. Die Farben waren sehr blass und nicht so kräftig wie chemisch gefärbte Kleider (z.B. das gelbe Chilipulver),
    2. Die Farben haben sich auf dem Stoff verändert. Dies liegt einerseits an der Trocknung andererseits an der chemischen Reaktion der Farbmittel mit dem Waschmittel (Die Stoffreste wurden vor dem Gebrauch nämlich gewaschen).
    3. Beim Vermischen von natürlichen Farbstoffen entstand oft ein Braunton, der nicht sehr modisch war.

    Unsere gemeinsamen Erkenntnisse 
    - Das einmalige Färben von Stoff auf rein natürlicher Basis ist möglich. 
    - Die Farben waren nicht so vielfältig und leuchtend wie jene auf chemischer Basis. 
    - Wie sich die Farben beim Waschen verhalten, konnte aus Zeitgründen nicht mehr ausprobiert werden. Bei Recherchen im Internet stießen wir jedoch auf natürliche Fixierungsverfahren wie etwa Essig oder kochenden Salzwasser 
    - Uns wurde bewusst, dass es für (fast) jede chemische Lösung auch ein natürliches Verfahren gibt. Man muss vielleicht einige Kompromisse eingehen bei der Schönheit, die Natur leidet jedoch weniger darunter. 
    - Unseren Naturfärbeansatz fanden wir bei unseren Recherchen bei einigen Modelabels wieder.  

     

     

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    Passer à l’action - Se retrouver entre passionnés - Expérimenter l’économie - Aller à la rencontre d’un public
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    Pour une communication de qualité - Affiner l’expression et le raisonnement
  • Branches interdisciplinaires

    Déchiffrer le monde - Découvrir un monde complexe et fascinant - Contribuer à un raisonnement collectif
  • Orientation

    Avoir le temps pour déployer ses talents - Travailler dans un lieu de confiance - Cultiver la diversité
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