Lycée Ermesinde

Lycée public autonome à plein temps

Stäerkte viru Schwächten

Lite: Mehr als nur Apps programmieren

Das Prgrammier-Team der Entreprise Lite entwickelt gerade verschiedene Programme für die Schule. Einige Anwendungen müssen komplett neu programmiert werden, während andere nur an das aktuelle Schuljahr angepasst werden. Manche Apps sind ausschließlich für das Personal gedacht, andere können auch von Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Eine große Verbesserung steht bereits fest: Ab nächstem Schuljahr wird man keinen IAM-Zugang mehr über Teams zugeschickt bekommen müssen. Stattdessen kann einfach der normale Schulaccount verwendet werden. Außerdem plant die Entreprise Lite eine eigene Internetseite, auf der alle Apps übersichtlich zu finden sein werden. Ein Projekt wurde sogar schon erfolgreich abgeschlossen: die App für das Upcycling-Projekt der Klasse 6C1. Die Schülerinnen und Schüler stellen aus alten Kleidungsstücken Taschen her und verkaufen diese anschließend. Dabei arbeiten sie eng mit der Entreprise Arts et Métiers genauer gesagt mit der Sektion Couture zusammen. Die passende App soll das Projekt unterstützen und übersichtlicher machen. Normalerweise hilft die Entreprise Lite nicht direkt bei anderen Schulveranstaltungen mit. Eine Ausnahme bildet jedoch die „Journée des Patrons“. An diesem Tag gehen die Mitglieder der Entreprise in die verschiedenen Klassenräume, um zu überprüfen, ob die Beamer richtig funktionieren. Doch in der Entreprise Lite geht es nicht nur ums Programmieren. Vor kurzem organisierte ein Schüler

Lemur Stop Motion: Neuer Werbefilm in Vorbereitung

In der Schülerentreprise Lemur wird derzeit mit viel Engagement an der dritten Episode ihrer Werbereihe für die Entreprise Seefood gearbeitet. Wie auch bei den vorherigen Projekten übernehmen die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben selbst.Unterstützt werden sie dabei von ihrem Chef, der ihnen mit Rat und Erfahrung zur Seite steht. Besonders wichtig ist dem Team, eigene Ideen einzubringen. Zwar kam die grundlegende Werbeidee von Seefood selbst, doch die Jugendlichen entwickelten das Konzept weiter und ergänzten kreative Elemente, um die Werbung noch spannender und origineller zu gestalten. Aktuell befinden sich die Schülerinnen und Schüler mitten in den Vorbereitungen für den Dreh. Mit viel Geduld und Kreativität bauen sie Dekorationen und Figuren, die später in der Werbung zu sehen sein werden. Dabei wird deutlich, wie viel Arbeit hinter einer professionellen Produktion steckt. Das Ziel des Teams ist klar: Bis zum Ende dieses Schuljahres sollen die Dreharbeiten abgeschlossen sein. Direkt zu Beginn des nächsten Schuljahres möchten sie dann die Spezialeffekte und die Nachbearbeitung hinzufügen, damit die fertige Werbung bereits im September präsentiert werden kann. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie kreativ und engagiert die Schülerinnen und Schüler des Lycée Ermesinde arbeiten. Man darf gespannt sein auf das Endergebnis der neuen Seefood-Werbung.

Dragons: Um Laaf ronderëm de Séi huet de LEM nees ofgeraumt!

Den 21. Mee war de LEM mat 100 Schüler um Start vun der alljährecher LASEL-Course „Laaf ronderëm de Séi“, an den Opwand huet sech gelount. Am Ganze waren 1.472 Schüler aus Lëtzebuerger Lycéeën dobäi. Net manner wéi 13 Schüler vum LEM hu sech ënnert déi 50 beschte Leefer vun der Course klasséiert. Deen zweetbeschte Lycée hat der nëmme fënnef an den Top 50. Zousätzlech konnten d’Schüler vum LEM véier Podiumsplazen erreechen. De LEM hat domat bei Wäitem déi bescht Resultater vun allen Lycéeën um Start, an eise Schüler Damien Pechon konnt d’Course souguer am Generalklassement gewannen. Eis Podiumsplazen an de verschiddene Kategorien– Général garçons « Affilié » : Damien Pechon – 1. Plaz – Général filles « Non-Affilié » : Amy Peters – 2. Plaz – Cadets garçons « Non-Affilié » : Charel Reckinger – 2. Plaz– Minimes garçons « Affilié » : Nolan Matias – 1. Plaz Den Nolan Matias huet als „Minime“ zousätzlech nach eng impressionant 11. Plaz am Generalklassement erreecht. Wat eng Leeschtung! Déi 13 LEM-Schüler am Top 50 vum Generalklassement 1.Damien Pechon 11.Mathias Nolan 21.Jachym Kotecky 22.Mylo Lisboa 23.Diego Lopez 27.Charel Reckinger 35.Louis Bertemes 39.Renz Chateau-Ducos 40.Jempy Schaus 41.Charel Buchler 43.André Cunha Soares 44.Jakub Dolezel 50.Eduard

Circles: Das Tanzspektakel „Je te laisserai des mots“ war ein grosser Erfolg!

https://www.chelsea.lu/mots Am Freitag, dem 15. Mai, fand im Schwarzen Saal das Tanzspektakel „Je te laisserai des mots“ statt. Diese besondere Aufführung wurde von einer Schülerin im Rahmen ihres Mémoire organisiert und geschrieben. Schon vor Beginn war die Stimmung im Saal hervorragend: Die Tribünen waren bis auf den letzten Platz mit Schülerinnen und Schülern gefüllt, die gespannt auf die Vorstellung warteten. Um 12:04 Uhr begann das Spektakel. Das Thema der Aufführung war sehr aktuell: Es zeigte, wie Menschen heutzutage bei wichtigen Ereignissen sofort zum Handy greifen, um Nachrichten zu lesen, Fotos zu machen oder alles zu filmen. Deshalb kamen zu Beginn fast alle Tänzerinnen und Tänzer mit einem Handy auf die Bühne – bis auf eine Person. Im Laufe der Aufführung folgten viele verschiedene Tanznummern, manche mit Handys, andere ohne. Mal standen nur ein oder zwei Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne, oft waren es aber Gruppen mit mehr als zehn Personen. Besonders auffällig waren die Kisten, die in fast allen Nummern verwendet wurden. Die Akteure sassen darauf, stellten sie für neue Szenen um oder bewegten sie sogar während des Tanzes. In einer der letzten Nummern wurde der Titel „Je te laisserai des mots“ auf die Kisten geschrieben.  Hinter dieser beeindruckenden

Schülercasting für die TV Show “Take Off”

Am Freitag, dem 22. Mai, war die bekannte Science-Show Take-Off im Lycée Ermesinde zu Besuch, um neue Kandidatinnen und Kandidaten für die nächste Staffel zu suchen. Dabei hatten wir die Gelegenheit, ein Interview mit Karim zu führen, einem Teilnehmer der Ausgabe 2024. Er erreichte damals den starken dritten Platz. Karim erzählte uns, dass er schon immer gut in den Naturwissenschaften gewesen sei. Von der Sendung hatte er durch seine Familie und seine Freunde erfahren. Als er dann das Preisgeld von 10.000 Euro gesehen hatte, war für ihn sofort klar: Er wollte unbedingt mitmachen. Die Dreharbeiten dauerten insgesamt drei Wochen. In dieser Zeit habe Karim sehr viel gelernt – nicht nur über Wissenschaft, sondern auch über sich selbst.Er hat gelernt, wie unterschiedlich Theorie und Praxis eigentlich sind. Außerdem habe die Sendung ihm geholfen, besser mit Stress umzugehen, denn während der Dreharbeiten stand er oft unter großem Druck. Besonders spannend fand Karim den Blick hinter die Kulissen einer bekannten Fernsehsendung. Er fand es „richtig cool“ zu sehen, wie eine solche Produktion überhaupt entsteht. Auch dass während der Schulzeit gedreht wurde, habe ihm gefallen. Eine weitere Herausforderung war die Teamarbeit. Am Anfang sei es für ihn nicht einfach gewesen, als Mannschaft zusammenzuarbeiten. Doch

Nicomaque baut weiter an der Schule der Zukunft

Seit September 2025 gibt es im Lycée Ermesinde eine neue Entreprise mit einem besonderen Ziel: Die Entreprise Nicomaque arbeitet daran, eine neue Grundschule in Medernach nach den Prinzipien des Lycée Ermesinde aufzubauen. Obwohl das Projekt schon länger geplant war, konnte die eigentliche Arbeit erst vor Kurzem richtig beginnen, da zunächst noch vieles mit dem Ministerium geklärt werden musste. Neben dem Aufbau der Grundschule engagiert sich die Entreprise auch weiterhin im Lycée Ermesinde selbst. Vor diesem Schuljahr arbeiteten die Schülerinnen und Schüler noch in der Entreprise ADMIN. Eine wichtige Rolle spielt dabei Nadine Weber, die schon seit vielen Jahren an verschiedenen Versionen und Ideen der Schule mitarbeitet. Seit der offiziellen Gründung von Nicomaque sind außerdem drei weitere Expertinnen zum Team dazugekommen: Sophie D’Incau, Annick Meiers und Anne Molitor. Zurzeit arbeiten insgesamt 32 Schülerinnen und Schüler in der Entreprise mit – es gibt aber noch Platz für weitere Interessierte. Der Name „Nicomaque“ stammt vom Philosophen Aristoteles. Sein Sohn Nikomachos inspirierte den Namen der Entreprise. Schon damals wurde betont, dass man sowohl Theorie als auch Praxis braucht und die richtige Mitte finden muss. Genau dieses Prinzip steht auch hinter dem Projekt. Die zukünftige Schule orientiert sich an den Begriffen „Otium“ und „Negotium“. „Otium“

Sätzwierk Workshop: Einblick in die Welt blinder Menschen

Am Mittwoch, dem 6. Mai, bekamen die Schülerinnen und Schüler der Entreprise Sätzwierk im Lycée Ermesinde einen besonderen Einblick in das Leben blinder und sehbeeinträchtigter Menschen. Zu Gast waren Marthe Deutsch und Kim Corring von der Fondatioun Letzebuerger Blannevereenegung. Auch der Lehrer Patrick Hurst aus der Entreprise Sätzwierk war dabei und berichtete von eigenen Erfahrungen. Der Workshop fand von 13:15 Uhr bis 14:40 Uhr statt und war gut besucht. Zu Beginn erklärten die beiden Referentinnen die Geschichte der Organisation. Die Fondatioun Letzebuerger Blannevereenegung wurde bereits 1955 in Bonneweg gegründet. Damals gab es dort eine große Bibliothek mit besonderen Platten, auf die Geschichten aufgenommen wurden und die anschließend ausgeliehen werden konnten. 1984 zog die Organisation um. In Hollenfels entstand zunächst ein Ferienhaus, das später zu einem Altersheim wurde. Seit 1995 besuchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Organisation auch Menschen zu Hause, um ihnen Tipps zu geben und sie im Alltag zu unterstützen. Ein weiterer wichtiger Schritt folgte 2004 mit der Gründung des BiergBescher Ateliers. Dort können blinde und sehbeeinträchtigte Menschen arbeiten und verschiedene Tätigkeiten ausüben, zum Beispiel mit Holz oder Keramik arbeiten, schreddern oder backen. Außerdem entstand sogar ein Restaurant in Bissen. 2015 wurden zusätzlich elf Wohnungen speziell für blinde Menschen gebaut.

Kreativität, Detailarbeit und viele Emotionen beim Défilé der “Académie Beauté”

Am Donnerstag, dem 7. Mai, war es wieder so weit: Die Entreprise Académie Beauté veranstaltete ihr jährliches Défilé. Zwischen 12:30 und 18:30 Uhr verwandelten die Schülerinnen und Schüler insgesamt 26 Modelle mit aufwendigem Make-up und kreativen Frisuren in echte Kunstwerke. Die Teilnehmer kamen sowohl aus dem Lycée Ermesinde als auch aus dem LTPES. Sogar eine ehemalige Schülerin, die ihre Première bereits abgeschlossen hat, kehrte für dieses besondere Event noch einmal zurück. Jedes Modell wurde nach einem eigenen Thema geschminkt und frisiert, wodurch eine große Vielfalt an Stilen und Ideen entstand. Der Abend verlief allerdings nicht ganz ohne Stress. Einige Modelle kamen verspätet an, und manche Frisuren erwiesen sich als deutlich zeitaufwendiger als andere. Trotzdem schafften es die Schülerinnen und Schüler, ihre Kreativität und ihr Können eindrucksvoll zu präsentieren. Besonders auffällig waren in diesem Jahr die Neuerungen des Konzepts. Statt wie früher über einen Laufsteg zu gehen, standen die Modelle diesmal an festen Plätzen im Raum. Dadurch konnten die rund 100 Zuschauer die Kunstwerke viel genauer betrachten. Viele Besucher waren von den Details und der Atmosphäre so berührt, dass einige sogar emotional wurden und Tränen in den Augen hatten. Damit wirklich jedes Detail sichtbar wurde, stellten die Schüler sogar Lupen zur

Cirque sous Chapiteau 2026: Wenn Schule zur Manege wird

Vom 28. April bis zum 10. Mai 2026 heißt es wieder: Manege frei für das Zirkusfestival Cirque sous Chapiteau! Bereits zum 17. Mal seit 2002 findet dieses besondere Projekt statt, bei dem Schüler des Lycée Ermesinde aktiv mitwirken. Die Schüler der Entreprise Circles reisen dafür in die Stadt, wo sie gemeinsam mit den Schülern der Zirkusschule Zaltimbank sowie professionellen Artisten trainieren. Das Festivalgelände befindet sich in einem großen Zirkuszelt hinter der Coque und bietet die perfekte Kulisse für besondere Auftritte. Die Zusammenarbeit zwischen dem Lycée Ermesinde und Zaltimbanq besteht schon seit vielen Jahren. Das ist kein Zufall: Zaltimbanq ist die einzige Zirkusschule in Luxemburg, weshalb beide eng miteinander kooperieren und sich gegenseitig unterstützen. Die Entreprise Circles kann zur Zirkusschule Zaltimbanq trainieren und umgekehrt. Das Besondere an diesem Projekt ist nicht nur das gemeinsame Training, sondern auch der direkte Austausch mit professionellen Artisten. Die Schüler erhalten spannende Einblicke in den Alltag und die Disziplin, die hinter einem Leben im Zirkus steckt. Gleichzeitig lernen sie neue Menschen kennen und sammeln wertvolle Erfahrungen, die weit über den Schulalltag hinausgehen. Ein weiteres Highlight sind die insgesamt acht Aufführungen, die an vier verschiedenen Tagen stattfinden. Vor Publikum zeigen die Teilnehmer, was sie gelernt haben: Morgens

Das English Center ist zurück!

Seit dem 26. Februar dieses Jahres gibt es am Lycée Ermesinde wieder das English Center. Nach einigen Jahren Pause wurde es nun auf Initiative von Frau Grosber neu ins Leben gerufen. Ihre Idee: einen Ort zu schaffen, an dem Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichts Englisch sprechen können – ganz ohne Druck und mit viel Spaß. Genau das steht im English Center im Mittelpunkt. Damit das Lernen möglichst abwechslungsreich ist, bringt Frau Grosber jede Woche z.B. unterschiedliche englischsprachige  Gesellschaftsspiele mit. So können die Schüler spielerisch ihre Sprachkenntnisse verbessern und gleichzeitig eine gute Zeit miteinander verbringen. Unterstützt wird sie dabei von Herrn Ershov. Die beiden Lehrer helfen den Schülern vor allem dann, wenn ihnen einmal ein Wort fehlt oder sie etwas nicht verstehen. Wenn bei einem Spiel nicht genügend Spieler vorhanden sind, spielen sie selbst mit. Wer möchte, kann das English Center aber auch nutzen, um Fragen aus dem Englischunterricht zu klären und zusätzliche Hilfe zu bekommen. Geöffnet ist das English Center jeden Donnerstag von 14:00 bis 14:45 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig – jeder kann spontan vorbeikommen. Für die Teilnahme bekommt man natürlich auch einen Stempel. Aktuell besuchen etwa 15 Schülerinnen und Schüler das Angebot pro Woche. Die

Natter: Einweihung des neuen Bestäubergarten am 20. Mai 2026

Ein Bestäubergarten für unsere Schule Im Jahr 2022 startete die Naturverwaltung den Aktionsplan „Pollinisateurs“. Ziel: zehn Bestäubergärten als Vorbilder für insektenfreundliche Gärten. Hintergrund ist der starke Rückgang von Insekten, der u. a. in der Krefelder Studie gezeigt wurde. Gründe dafür sind z. B. Pestizide (Herbizide, Insektizide, Fungizide), intensive Landwirtschaft, Klimawandel, Trachtlücken im Sommer und zu wenig Blüten. Schülerinnen und Schüler der Entreprise Natter haben zusammen mit Herrn Änder Erpelding (Natur a Mënsch Sàrl) einen Bestäubergarten im Hof des Lycée Ermesinde geplant und gebaut. Natur & Ëmwelt erstellt dazu einen Pflegeplan und eine Infotafel. So entstand der GartenZuerst wurden Bedürfnisse von Mensch und Tier gesammelt. Danach entstanden 3D-Modelle und ein fertiges Layout. Die größte Arbeit: 200 m² freiräumen und schwere Betonplatten entfernen. Anschließend wurden Hügelbeete angelegt, Löcher für Pergola und Hängematten gegraben und ein Teich ausgehoben (mit Zaun). Auch Himbeeren wurden gepflanzt. Das gibt es im GartenViele Elemente bieten Lebensraum für Tiere: Lesesteinhaufen (auch mit Hummelnistkasten) Sandarium für bodenlebende Insekten Käferwiege aus Holz Wildstaudenbeete (sonnig/schattig, mager/nährstoffreich) Wildstrauchhecke Naschbeet (Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren) Blumenwiese und Bentjeshecke Kleiner Teich mit flachen Ufern Begrünte Pergola und Insektentotem Zusätzlich gestalteten Schüler einen Bretterzaun mit ausgesägten Motiven und bauten einen Mosaikboden aus recycelten Materialien. Einweihung und AusstellungAm

Fuerscherdeeg 2026: Eine Woche zum entdecken, experimentieren und staunen bei LEM.Science

In der Woche des 22. Juni ist es wieder so weit: Die Forschertage, organisiert von der Entreprise LEM.Science, finden bereits zum 12. Mal statt. Dieses besondere Ereignis ist inzwischen zu einem festen Bestandteil des Schuljahres geworden und bietet sowohl den teilnehmenden Klassen als auch den organisierenden Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in die Welt der Wissenschaft. An jedem Tag der Woche – mit Ausnahme des Dienstags wegen Nationalfeiertag – kommen die einzelnen Häuser nacheinander in den zweiten Stock zur Entreprise LEM.Science. Dort werden sie von Schülerinnen und Schülern der Entreprise LEM.Science empfangen, die eine Vielzahl von Experimenten vorbereitet haben. Ziel ist es, wissenschaftliche Themen anschaulich und verständlich zu präsentieren und das Interesse an Forschung und Entdeckung zu wecken. Die Schülerinnen und Schüler der Entreprise arbeiten in Gruppen und haben im Vorfeld Präsentationen erarbeitet sowie interaktive Workshops organisiert. In diesem Jahr stehen insgesamt acht verschiedene Workshops zur Auswahl. Jeder Teilnehmer muss sich für zwei von 8 Workshops anmelden. In jedem Workshop,bekommt man ein Experiment zu dem Thema der jeweiliogen Gruppe präsentiert. Diese dauern jeweils 20 Minuten, sodass genügend Zeit bleibt, sich intensiv mit den jeweiligen Themen auseinanderzusetzen. Die gesamte Veranstaltung pro Gruppe umfasst 90 Minuten. Neben den Workshops haben die Besucherinnen

Saetzwierk: Ein Blick hinter die Kulissen der Zeitung „Lëtzebuerger Bauer“

Am Mittwoch, dem 15. April, hatten vier Schüler des Lycée Ermesinde die Gelegenheit, die Zeitung Lëtzebuerger Bauer in Mersch zu besuchen. Vor Ort erhielten sie lehrreiche Einblicke in die Welt des Journalismus, die Entstehung der Zeitung sowie in den Aufbau eines Zeitungslayouts. Zu Beginn wurde den Schülern der Beruf des Journalisten nähergebracht. Dabei erfuhren sie nicht nur, welche Aufgaben Journalisten haben, sondern auch, wie man zu diesem Beruf kommen kann. Es wurde ausserdem erklärt, dass das Vertrauen in Medien teilweise abnimmt, da es leider auch Fälle gibt, in denen Interviews verfälscht oder sogar komplett erfunden werden. Diese Präsentation war sehr fesselnd, da sie einen umfassenden Überblick über alle Aspekte des Berufs bot. Im Anschluss ging es um die Zeitung selbst und ihre Geschichte. Die Zeitung befindet sich mittlerweile im 79. Jahrgang. Die Idee kam von Bauern während dem 2. Weltkrieg 1944. Damals schlossen sich viele Bauern zusammen, um gemeinsam stärker zu sein – daraus entstand schließlich die Zeitung. Heute erscheint sie jeden Freitag mit einem Umfang von 16 Seiten. Inhaltlich konzentriert sie sich auf wirtschaftliche Themen und Annoncen, während auf der letzten Seite auch Rätsel zu finden sind. In den letzten fünf Jahren hat sich bei der Zeitung einiges verändert.

Dîner de printemps 2026: Ein gastronomischer Abend voller Genuss und Teamarbeit

Am 23. April war es wieder so weit: Das Dîner de l’Atelier, organisiert von der Schüler-Entreprise Atelier des Gourmets, fand bereits zum sechsten Mal seit seiner Einführung im Jahr 2021 statt. Auch in diesem Jahr wurden 30 Gäste erwartet, die sich auf einen besonderen Abend freuten. Die Veranstaltung dauerte von 18:30 Uhr bis 21:30 Uhr. Wer dabei sein wollte, durfte nicht zögern, denn die Plätze waren bereits nach nur zwei Tagen ausverkauft. Die Idee hinter diesem Event entstand ganz natürlich aus der Ausrichtung der Entreprise selbst: Als Koch-Entreprise wollte das Atelier des Gourmets eine echte Restaurantatmosphäre schaffen. Doch was die Gäste letztlich als elegantes Dîner erlebten, war nur die Spitze des Eisbergs. Die Vorbereitungen hatten bereits mehrere Wochen im Voraus begonnen. Neben der Planung des Menüs mussten zahlreiche organisatorische Details geklärt werden: Termine mit der Kantine abstimmen, das Personal koordinieren, die notwendige Infrastruktur sichern, Menükarten vorbereiten, eine Playlist erstellen und die Dekoration planen. Am Ende wurde die Kantine in einen stilvollen Speisesaal verwandelt. Unterstützung erhielt die Entreprise dabei von anderen Schüler-Entreprisen: Die Growlight Company kümmerte sich um den Sound, während Chelsea Studios für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich war. Am Abend selbst erwartete die Gäste ein Fünf-Gänge-Menü zum Preis von 85 Euro,

Growlight : Vorbereitungen für “Peccatum Septem” und “Mamma Mia” laufen auf Hochtouren.

Hinter den Kulissen der Entreprise Growlight Company wird seit Monaten fleissig geschrieben, geprobt, organisiert und geplant. Nach dem großen Erfolg vom Stück „Der Kampf der Suffragetten“, das am 19., 20. und 21. März im LEM aufgeführt wurde, sind die Schüler der Entreprise Growlight Company hochmotiviert und arbeiten bereits mit Hochdruck an den Vorbereitungen für gleich zwei weitere Theaterstücke, die Piratengeschichte “Peccatum Septem” und das Musical “Mamma Mia”. Das Theaterstück “Der Kampf der Suffragetten” erzählt die Geschichte der Suffragetten in Grossbritannien, die für ihr Wahlrecht kämpfen. Im Mittelpunkt stehen zwei junge Mädchen, die sich kennenlernen und eine Freundschaft aufbauen. Gemeinsam unterstützen sie die Bewegung der Suffragetten. Das Stück ist ein Mémoire-Projekt von zwei Schülerinnen der Entreprise. Eine der beiden fand die Idee besonders spannend, einmal selbst über alles entscheiden zu können. Für beide war es ein grosser Traum, dieses Stück auf die Bühne zu bringen. Mit dem Schreiben des Skripts begannen sie bereits im September 2024. Die Proben starteten vor fünf Monaten. Während sie früher dreimal pro Woche probten, üben sie jetzt kurz vor der Premiere jeden Tag. Meistens werden einzelne Szenen geprobt, manchmal wird aber auch das ganze Stück durchgespielt. Da sich die Schülerinnen schon seit der 7e kennen, merkt

Schülerportrait: Alex Reding, beste Sprinterin Luxemburgs über 60 und 200 Meter (U18)

Heute stellen wir euch eine beeindruckende Nachwuchssportlerin aus dem Lycée Ermesinde vor: Alex Reding. Die junge Sprinterin hat schon früh ihren Weg in die Leichtathletik gefunden – und das mit bemerkenswertem Erfolg.   Angefangen hat alles in der 7e oder 6e, als Alex dem Celtic Club Dikrech beitrat. Zuvor spielte sie Tennis, doch irgendwann glaubte sie, dass sie schnell genug wäre, um mit dem Sprinten anzufangen. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Mit etwas Überzeugung, Talent und den richtigen Kontakten fand sie den Weg zum Sprint.   Dass sie tatsächlich schnell ist, hat sie erst kürzlich wieder unter Beweis gestellt: Am vergangenen Wochenende lief sie die 60 Meter in starken 7,86 Sekunden – ihr persönlicher Rekord. Doch Sprinten ist für Alex weit mehr als nur ein paar Sekunden auf der Bahn. „Es geht nicht nur um Technik und Schnelligkeit, sondern auch um mentale Stärke“, erklärt sie. Jeder Wettkampf erfordert intensive Vorbereitung, denn im Rennen selbst hat man nur eine einzige Chance. Trotz der Individualität des Sports schätzt Alex besonders die Gruppendynamik im Training. „Man ist zwar allein auf der Bahn, aber im Team gibt es eine gute Gruppendynamik.“ Vor Wettkämpfen setzt sie auf feste Rituale: Morgens gibt es

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Lemur Stop Motion : “La Femme et la Poule” sélectionné à l’Athens Animfest 2026

Le film “La Femme et la Poule”, réalisé au sein de Lemur Stop Motion Studio, a été sélectionné pour être présenté lors du Athens Animfest, qui se tiendra le 16 avril 2026. L’Athens Animfest met particulièrement à l’honneur le cinéma d’animation européen, en valorisant la diversité des techniques, des styles, des thématiques et des sensibilités artistiques. Il constitue ainsi une vitrine du patrimoine culturel commun des peuples européens à travers l’image animée. Cette sélection met en lumière le travail des élèves du Lycée Ermesinde, à l’origine de cette production réalisée dans un cadre pédagogique professionnalisant. Au sein du Lemur Stop Motion Studio, les élèves se forment à une technique d’animation traditionnelle exigeante : le stop motion, qui combine la fabrication de marionnettes et de décor, et la prise de vue image par image. De l’écriture du scénario à la conception du storyboard, en passant par la création des personnages et des décors, chaque étape du processus de production est assurée par les élèves. Le tournage se déroule ensuite sur un plateau entièrement équipé (éclairage, photographie, accessoires), avant une phase de postproduction comprenant le montage, le compositing (effets spéciaux) et la création de la bande sonore (dialogues, bruitages, ambiances et musique).

Interview mit Michèle Thinnes, Naturpädagogin bei Natter über Oxymel, die Naturkraft im Glas

Was ist Oxymel?Oxymel ist eine Mischung aus Essig, Honig und, wenn man dies möchte, Heilkräutern. Der Name kommt aus dem Griechischen. Oxy bedeutet „sauer“ und Mel heisst Honig. Zusammengesetz also Sauerhonig. Früher wurde es oft als Helimittel benutzt, heutzutage wird es generell zur Immunstärkung eingesetzt. Jedoch kann man es auch als Limonade trinken. Wie genau wird Oxymel hergestellt?Um Oxymel herzustellen braucht man Honig, Essig und Kräuter ihrer Wahl. Welche Kräuter man benutzt hängt davon ab welche Wirkung man vom Oxymel bekommen will. Hier im Lyceé benutzen wir vier Kräuter: Gunderman, Spitzwegerich, Salbei und Thymian. Diese Kräuter unterstützen das Immunsystem und fördern die Heilung bei Erkältungen. Das meist genutzte Rezept besteht aus drei Teilen Honig und einem Teil Essig. Man könnte auch ein Teil Honig und ein Teil Essig benutzen, dies ist Geschmacksache. Nachdem der Honig und Essig gut vermischt sind, kann man die gewählten Kräuter hinzufügen und es vier Wochen stehen lassen. Nach dieser Wartezeit sollte man den fast fertigen Oxymel aussieben. Danach ist das Produkt benutzbar. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dieses Produkt herstellen zu wollen?Die Idee, Oxymel herzustellen, kam uns, als wir auf der Suche nach einem neuen Produkt waren um die Vorteile der Wildkräuter das

Bike Atelier Mersch (BAM) – Mehr als nur Fahrradreparaturen

Die Entreprise BAM am Lycée Ermesinde ist eine spannendem Entreprise für alle fahrradbegeisterten Schülerinnen und Schüler. Im ersten Semester haben noch 54 Schüler aktiv mitgearbeitet, aktuell sind es 35. Insgesamt waren es in diesem Schuljahr rund 40 Fahrräder, die sie im Atelier und an verschiedenen anderen Orten repariert haben. Im Mittelpunkt steht die Arbeit rund ums Fahrrad: Jeden Tag sind unterschiedliche Schüler in der Werkstatt tätig, wo sie Fahrräder reparieren und waschen. Dabei lernen sie unter Anleitung ihrer „Chefs“ wichtige praktische Fähigkeiten. Auch externe Kunden können ihre Fahrräder vorbeibringen: Für 25 Euro werden diese gründlich kontrolliert und komplett gereinigt. Anschließend erhalten die Kunden eine Einschätzung, welche Teile eventuell erneuert werden müssen. Neben der Werkstattarbeit kommt auch die Bewegung nicht zu kurz. Es gibt zwei Fahrradgruppen: Die Gruppe „Débutant“ fährt jeden Dienstag, während die Gruppe „Avancé“ donnerstags unterwegs ist. Je nach Niveau werden unterschiedliche Strecken im Umkreis von 15 bis 20 Kilometer gefahren. Ein besonderes Highlight ist der Bau eines eigenen Bike Parks auf dem Gelände des Lycée Ermesinde. Seit eineinhalb Jahren arbeiten die Schüler an diesem Projekt. Schon in der nächsten Woche soll eine neue Rampe eingebaut werden. Die offizielle Einweihung ist vor den Sommerferien im Rahmen einer „Portes Ouvertes“