Branches interdisciplinaires

Après un semestre de questionnements et de recherches communs, chaque classe du cycle inférieur organise un débat et prépare une publication dans une branche interdisciplinaire. Les débats et les publications portent sur une question ou une problématique que les élèves ont définie avec leur enseignant au début du semestre. 

  • Débat
  • Publications

  • Ecrit par la classe 5PPRO en Arts et Société - Publié le 14 juillet 2021

    Regiert(e) Geld die Welt?

    Diese Frage beantworten wir ganz deutlich mit JA!Wir haben untersucht und diskutiert, wie wichtig GELD in Geschichte, Politik, Musik, Geografie und Alltag war und aktuell immer noch ist. Wusstet ihr, dass es lange vor der Erfindung des Münzgeldes(vor etwa 2700 Jahren) in Lydien (heute: Türkei) und des Papiergeldes (um 1000 n Chr) in China schon andere Geldformen gab? zB „Naturgeld“ in Form von Muscheln, Federn, Perlen Salz? Oder „Hack-„ bzw „Wiegegeld“: hier wurden zum Bezahlen Stücke von Metallstangen (Kupfer, Silber, Gold) abgehackt und gewogen. Und die Schweden haben die Banknoten, eine Art Zetteloder Quittung, in Europa eingeführt! Die Evolution des Geldes habenwir auf einer Zeitleiste festgehalten(hängt im Klassenzimmer B2.15) :

    Wir haben herausgefunden, dass es dem frz Außenminister Robert Schumann zu verdanken ist, dass es zur Gründung der EU gekommen ist. Er hatte 1950 die Idee, dass die Länder Europas friedlich zusammenarbeiten sollen, damit es nicht wieder zu einem Weltkrieg kommen könnte. Luxemburg gehörte von Anfang an zu der EU, die heute 27 Länder zählt. Ein Land (Großbritannien) hat 2020 die EU wieder verlassen. Bis der BREXIT endgültig feststand, wurde viel über Geldfragen (Handel, Taxen) gestritten.Aber wusstet ihr, dass der EURO zwar die aktuelle Währung der Europäischen Union (EU) ist, um den Handel und das Bezahlen innerhalb der EU zu vereinfachen, dass aber nur in 19 von den aktuell 27 EU-Ländern mit Euro bezahlt wird? Schweden, Kroatien, Ungarn, Dänemark, Polen, Tschechien, Bulgarien, Rumänien haben ihre eigene Landeswährung.Interessantes über berühmte Persönlichkeiten, Bauwerke, geschichtliche Ereignisse, Naturder EU-Länder habenwir erfahren, als wir unsdie verschiedenen Euromünzen und -scheine ganz genau anschauten! Auf österreichischen Münzen findet man zb einheimische Pflanzen, den Stephansdom oder das Schloss Belvedere (Wien); auf italienischen Münzen erkennt man den Dichter Dante, Maria Montessori, das Kolosseum (Rom).


    (Karte: Bundeszentrale für politische Bildung www.bpb.de)

     

    Viele Währungen von Ländern außerhalb der EU sind uns jetzt bekannt. Wir wissen jetzt, wie die Währungen heißen, welches Land sie benutzt, wie die Hauptstadt des Landes heißt, wie viele Einwohner das Land hat, wo es sich auf der Weltkarte befindet, wie viel die Währung in Euro umgerechnet wert ist.

    (aus: Geographie 3 Luxemburg, Westermann Verlag, S.48)
    Genauer hingeschaut haben wir auch -am Beispiel des Vergleichs Äthiopien –Luxemburg-bei der Frage: Warum sind einige Länder arm (Entwicklungsländer) und andere Länder reich (Industrieländer)

    Arme Länder (zB Äthiopien) befinden sich in einem „Teufelskreis der Armut“.Dort leidet der größte Teil derMenschen darunter, dass ihre Grundbedürfnisse (Nahrung, Bildung, Kleidung, Gesundheit...) nicht erfüllt werden. Die meisten Menschen sind Bauern und leben von Landwirtschaft. Das politische System ist oft korrupt.In reichenLändern hat ein großerTeil der Bevölkerung einen hohen Lebensstandard. Die Grundbedürfnisse der meisten Menschen sind erfüllt. Die wirtschaftliche Entwicklung ist sehr gut, das politische System ist demokratisch und stabil.Außerdem haben wir festgestellt, dass Luxemburg ein Sozialstaatist, dh der Staat sorgt für die soziale Sicherheit, Gleichheit und Gerechtigkeit seiner Einwohner, die ganze Gesellschaft sorgt für den Einzelnen. Ziel ist es, dass jeder Bürger menschenwürdig leben kann und die Chancenungleichheit zwischen Armund Reich ausgeglichen werden kann.Dabei dreht sich bei den gesetzlich geregelten sozialen Versicherungen alles um Geld, denn mit den Steuerabgaben finanzieren alle arbeitenden Einwohner zBdie Kranken-, Renten-und Pflege-, Arbeitslosenversicherung, Kindergeld, Elternzeit, bezahlter Urlaub, ...

    Diese Erkenntnisführte uns zu einer genaueren Betrachtung von „Arbeiten und Leben“: wir stellten fest, dass es ohne Ausbildung keine Arbeit gibt, ohne Arbeit kein Geld, ohne Geld kein Leben in Selbständigkeit... Also: Geld regiert unseren Alltag, unser Wohlbefinden, unsere Chancen, unser Leben! Den Umgang mit Geld muss man lernen, zb, wie und wo man sparen kann. Dabei sind wir auf Sparmöglichkeitenbeim Einkaufen anhand von Rabattengestoßen und haben folgendes gelernt:Ein „Rabatt“ ist ein Preisnachlass auf Dienstleistungen (= wenn man etwas für jemanden erledigt, zB Taxi-oder Busfahrten, Reparaturen,...) und Waren(= Gegenständen).

    Hier einige der für uns interessantesten Rabattarten:


    „Geld regiert die Welt“ zeigt sich auch in der Musik: viele Songtexte handeln von „Geld“.Hier 2 Beispiele, die uns gut gefallen haben:

    Schlussfolgerung:Wir stellen fest, dass Menschen es ohne Geld seit jeher und überall auf unserem Planeten schwer im Leben haben, denn alles dreht sich um Geld.Viel Kreativität wird in das Aussehen der Münzen und Scheine gesteckt; es wird viel über Geld geredet und geschrieben; viele persönliche und politische Entscheidungen haben mit Geld zu tun.Wer kein Geld hat, kann selten ein menschenwürdiges Leben führen. Wer Geld hat, kann in der Gesellschaft eine Rolle spielen, vieles selbst entscheiden und mitbestimmen. Wir bedauern, dass es sehr oft eine Glückssache ist, ob man Geld hat oder nicht. Man kann ja zB nicht bestimmen, wann und wo man geboren wird. Hinzu kommt, dassauchRegierungen dafür verantwortlich waren bzw. sind, ob es den Einwohnern ihrer Länder finanziell gut geht oder nicht. Wir schätzen uns glücklich, im Sozialstaat Luxemburg zu leben. 


     

  • Ecrit par la classe 5GPro2 en Sciences et Technique - Publié le 14 juillet 2021

    Reichtum ist viel. Zufriedenheit ist mehr. Gesundheit ist alles. 

    Ein veraltetes chinesisches Sprichwort? Oder immer noch zeitgemäß? Dieser Frage wollten wir auf den Grund gehen und herausfinden, wie wichtig Geld, Zufriedenheit und Gesundheit für uns sind. Mit diesem Ziel vor Augen haben wir uns durch ein Labyrinth von Statistiken gearbeitet, um herauszufinden ob und wie Reichtum, Zufriedenheit und Gesundheit sich gegenseitig beeinflussen und was schlussendlich am wichtigsten ist. Um diese 3 Konzepte quantifizieren und messen zu können, haben wir nach Informationen wie BIP pro Land oder Kopf gesucht (Reichtum), nach Selbstmordraten, Depressionsraten und Suchtraten (UNzufriedenheit) und nach Sterbefällen, Lebenserwartung sowie der Anzahl von Ärzten und Krankenhäuser pro Einwohner (Gesundheit). 

    Bringt Reichtum automatisch Zufriedenheit und Gesundheit mit sich? 
    Diese Antwort lautet: Ja! Durch Geldmangel können sich viele Menschen keine Krankenversicherung leisten. Dieses Problem betrifft viele Länder. Auch mit einer Krankenversicherung muss man bedenken, dass nicht alles zurückerstattet wird, wie beispielsweise eine Brille, Zahnspange oder verschiedene Medikamente. Mit Geld kann man also auf jeden Fall seine Gesundheit fördern!

     

    Eine deutsche Studie (1) aus dem Jahr 2008 zeigt, dass Gesundheit für 87 % der Befragten am meisten zu ihrem Glück beiträgt. Keine Geldsorgen sind auf letzter Stelle, beschäftigen aber trotzdem noch 31 % der Befragten.

    Laut einer Studie (2) des deutschen Statistischen Bundesamtes von 2017 geben die Deutschen, neben Alltagskosten wie Wohnen, Lebensmittel und Transport, viel Geld für Freizeitaktivitäten und Ferien aus. Sie geben aber nicht viel Geld für ihre Gesundheit aus, wie die vorherige Studie (1) vorschlägt. Das kann man aber darauf zurückführen, dass die meisten Deutschen eine Krankenversicherung haben.

    Diese Informationen führten uns zu der Frage, ob die Menschen in reichen Ländern denn auch tatsächlich gesünder sind als die Menschen in ärmeren Ländern.  Deshalb haben wir eine Grafik (3) zusammengestellt, die die Lebenserwartung im Zusammenhang mit dem Reichtum unter die Lupe nimmt.  

     

    Es ist deutlich zu erkennen, dass reiche Länder wie die Schweiz (85 Jahre) und Luxemburg (82 Jahre) eine höhere Lebenserwartung haben als arme Länder wie Nigeria (54 Jahre) und Sambia (63 Jahre).  Mit der Lebenserwartung steigen aber auch die Kosten für Altenpflege. Man braucht also Geld um seine Gesundheit zu fördern was, wie die Studie (1) zeigt, glücklich macht. 

    Aber macht Gesundheit allein glücklich?  
    Diese Antwort lautet: Nein! 

     

    Eine Studie (4) von 2016 vom Thünen Institut für ländliche Räume zeigt, dass Menschen ohne (oder mit geringen) gesundheitlichen Einschränkungen sich als glücklicher bezeichnen als Menschen mit starken gesundheitlichen Einschränkungen.  

    Trotzdem zeigt eine französische Studie (5) der “santé publique” aus dem Jahr 2017 dass die häufigsten Risikofaktoren für Depressionen Arbeitslosigkeit (1,9), Trennung (1,8) und Probleme im Haushalt (1,8) sind.  Neben der Gesundheit (Grafik 4) trägt Geld, aber nicht unbedingt Reichtum, also deutlich zu unserem Glück bei. 


    Was hat das alles zu bedeuten? 
    Diese – und noch zahlreiche weitere -  Statistiken haben uns zu einem Ergebnis gebracht, das wir in folgendem Dreieck festhalten können.  



    Hat man Geld, ist man deutlicher zufrieden und kann außerdem, neben einer höheren Lebenserwartung, seine Gesundheit fördern. 
    Geld und Gesundheit bringen uns also Zufriedenheit, aber mit Zufriedenheit allein kann man weder reich noch gesundwerden. 
    Gesundheit kann durch Geld gefördert werden und bringt Zufriedenheit. Mit Gesundheit allein kann man aber nicht reich werden. 
    So kommen wir zum Endschluss, unser Zitat zu verbessern. Dieses lautet jetzt:   

      Zufriedenheit ist viel.   
    Gesundheit ist mehr.   
    Reichtum ist alles.   


    Geld ist also das wichtigste im Leben…oder? 
    Dies ist unsere Schlussfolgerung komplett auf unseren Statistiken basierend. Trotzdem sind sich nicht alle Schüler einig und haben teilweise eine andere Meinung. Das ist aber auch verständlich, da unsere Meinung ja wird nicht nur von Statistiken und Zahlen beeinflusst wird, sondern auch durch unterschiedliche Lebenserfahrungen, andere Prioritäten und verschiedene Lebensbedingungen geprägt wird. Außerdem sind wir uns bewusst, dass unsere ausgewählten Statistiken keine reine, unanfechtbare Wahrheit widerspiegeln. Tatsächlich haben wir uns ja nur auf einige Statistiken konzentriert und andere Pisten, wie beispielsweise die Vermutung, dass Zufriedenheit sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken kann, nicht in unsere Analyse eingeschlossen da wir keine passende überzeugende Studie finden konnten. So kommt es dazu, dass, trotz den gleichen Fakten, unterschiedliche Meinungen zirkulieren können. 


     

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