Branches interdisciplinaires

Après un semestre de questionnements et de recherches communs, chaque classe du cycle inférieur organise un débat et prépare une publication dans une branche interdisciplinaire. Les débats et les publications portent sur une question ou une problématique que les élèves ont définie avec leur enseignant au début du semestre. 

 

  • Débat
  • Publications

  • Ecrit par la classe 7C6 - Publié le 14 juillet 2021

    Fast-Food-Ketten versprechen gesünder und nachhaltiger zu sein. Ist das möglich? 

    Warum diese Headline? 

    Unser Thema dieses Semesters ist “Ernährung”. Deshalb haben wir als Headline “Fast-Food-Ketten versprechen gesünder und nachhaltiger zu sein, ist das möglich?” ausgewählt. Dieses Thema hat uns interessiert, da wir andere Menschen darauf aufmerksam machen wollten, was sie eigentlich konsumieren, wenn sie in einen ihrer Burger beißen. Fast-Food1 hat bekanntlich negative Auswirkungen, sowohl auf den Körper als auch auf die Umwelt. Doch seit einige Jahren scheinen Fast-Food-Ketten sich sehr viel Mühe zu geben, ihr “Image” zu verbessern. In den folgenden Text geht es um Nachhaltigkeit, und was Fast-Food-Ketten schon tun um gesünder zu werden. Zudem überlegen wir, was die Ketten verbessern könnten. 

     

    Fast-Food-Ketten haben den Ruf weder gesund noch nachhaltig zu sein.
    Fast-Food wird als ungesund eingeschätzt, da sehr viele ungesunde Stoffe enthalten sind.  Zum Beispiel Transfette, die Herzkreislaufprobleme verursachen können, sowie eine zu hohe Menge an Salz, welches durch das Erhöhen des Blutdruckes, Herzkreislaufprobleme beschleunigt.  Im Fast-Food ist zu viel Zucker vorhanden, vor allem Glukose-Fruktose Sirup, der das Risiko an Diabetes Typ II zu erkranken, deutlich erhöht.  Allgemein macht die Kombination Fett-Zucker die Menschen kurzeitig „süchtig“ und verursacht Übergewicht. Außerdem findet man jede Menge Zusatzstoffe, manche davon sind unter Verdacht Krebs auslösen zu können.  
    „Leider wächst Fleisch noch nicht auf Bäumen“. Die Menüs in der Fast-Food Industrie kreisen um -billiges- Fleisch. Oft werden die Fast-Food-Ketten in Verbindung mit Massentierhaltung gebracht. Das Benutzen von Einweggeschirr und das viele Plastik macht dieses Modell nicht nachhaltig. 

    Fast-Food-Ketten sind sich deren Ruf bewusst und bemühen sich, sich zu verbessern ...um gesünder zu sein 
    Manche Fast-Food- Ketten stellen Burger her die, im Gegensatz zu normalen Burgern, viel mehr Biozutaten beinhalten und ebenfalls weniger Salz und Fette beinhalten. Manche Ketten verzichten auch auf Geschmacksverstärker, da sie Schaden im Gehirn und Störungen mit Gewichtsregulation hervorbringen können. Bei der Bestellung schlagen manche Ketten vor Sodadrinks durch frisch gepresste Säfte und Pommes durch frischen Salat auszutauschen. Es gibt auch mehr vegetarische Gerichte zum Essen.  

    ...um nachhaltiger zu sein 
    Im Jahr 2018 war McDonalds die erste Fast-Food-Kette, welche nachhaltige Ziele in die Welt setzte. Das Ziel war es, den CO2 Verbrauch in Restaurants um 36% zu minimieren. Auf Klimaneutralität zu arbeiten steht auf den Webseiten der meisten Ketten. Außerdem werden 61% der Fleischprodukte von McDonalds- Deutschland in dem eigenen Land hergestellt. Burger King unterdessen will bis im Jahr 2025 alle ihre Gästeverpackungen zu haltbaren Öko Boxen umwandeln. Starbucks möchte nicht nur ihre Verpackungen ändern, sondern ihre ganzen Geschäfte. Im Jahr 2025 sollen nämlich 1 000 Starbucks Green Stores erbaut werden. Diese sind umweltfreundlicher und verbrauchen weniger Energie. Auch KFC setzt sich für die Umwelt ein, sie haben das BCC also das “better chicken commitment” unterschrieben, das jeden gegen Massentierhaltung und schlechte Bedingungen der Tiere überzeugen soll.  

    Die Fast-Food – Ketten scheinen also in den nächsten Jahren ihre Nachhaltigkeit verbessern zu wollen. 


    Sind diese Bemühungen ausreichend?
     

    Gesundheitsfaktor 
    Natürlich gibt es bei jeder Fast-Food-Kette auch Salate, meistens aber nicht sofort beim Menü dabei und deswegen bemerken die Leute sie oft nicht oder sind einfach zu faul, sich einen Salat dazu zu bestellen. Eine Alternative wäre, bei jedem Menu einen Salat als Beilage hinzuzugeben, das würde die Leute dazu anregen, gesünder zu essen. Außerdem könnte man, als Alternative zu den industriell hergestellten Pommes, Kartoffelspalten, die möglicherweise sogar im Ofen gebacken wurden, zur Verfügung stellen. Man sollte auch mehrere vegetarische oder gar vegane Burger zum Menü hinzufügen, da diese gesünder sind und es außerdem eine nette Geste zu Vegetariern wäre.   

    Umweltfaktor 
    Es gibt viele Möglichkeiten die Umweltverschmutzung zu reduzieren. Den CO2 Ausstoß kann man durch Kaufen von Fleisch und anderen Produkten aus regionaler Haltung verringern. Dadurch fallen weniger Transportemissionen an. Auch könnte die Verpackung der Produkte überdenkt werden, z.B.  echtes Geschirr anstatt Plastik. Viele Fast-Food-Ketten benutzen zwar Pappe, weil das umweltbewusst klingt, doch nach dem Gebrauch sind diese meistens nicht mehr wiederverwendbar, im Gegensatz zu Keramik-Schüsseln. Das ist schon eine Form von dem sogenannten “Greenwashing“. Das bedeutet, dass etwas für die Öffentlichkeit umweltfreundlich aussieht es aber eigentlich nicht so ist. 


    Fazit?
     

    In unsere Recherchen haben wir schon das Gefühl gehabt, dass die Fast-Food Industrie sich bemüht, gesünder und nachhaltiger zu sein. Zumindest geben sie sich Ziele vor. Ob diese Bemühungen reichen und nicht eher eine gute PR- Aktion ist, ist nach wie vor nicht klar. Wir denken, dass es möglich ist, noch besser auf Gesundheit und Umwelt zu achten.    


     

  • Ecrit par la classe 7C4 - Publié le 14 juillet 2021 

    Fleischkonsum – Gut oder Schlecht?

    Dieses Semester widmen wir uns der Ernährung, genauer gesagt dem Fleischkonsum. Am Anfang haben wir über die Verdauung geredet und dann haben wir uns mit weiterführenden Themen beschäftigt. Die engagierten Schüler haben der Klasse folgende Themen präsentiert: vegane Ernährung, Massentierhaltung und Herkunft der Lebensmittel. Wir haben eine Debatte zu unserer Headline geführt und haben uns mit Arbeitsblättern zum Klimawandel, ökologische Aspekte von Fleisch und Viehzucht informiert. In dieser Produktion werden Pro und Contra Argumente der Klasse zum Thema Fleischkonsum angeführt.  

    Auf der einen Seite spricht für Fleischkonsum der Geschmack, denn dieser ist beim natürlichen Fleisch besonders gut. Forscher versuchen immer noch den natürlichen Fleischgeschmack künstlich herzustellen. 

    Zudem ist es schwer wichtiges Vitamin B-12 in einer vegetarischen oder veganen Ernährung zu erhalten. 

    In der Fleischindustrie arbeiten auch viele Menschen. Wenn wir weniger Fleisch essen würden, wird auch weniger Fleisch produziert und verarbeitet. Dadurch würden die Arbeiter ihre Arbeit verlieren.  

    Unsere Grünflächen (Weiden) werden durch grasendes Vieh optimal genutzt. Das Vieh ernährt sich gesund und düngt nebenbei den Boden. Dazu kommt, dass es mit seinen Hufen und Getrampel, die Biodiversität fördert. 

    Wenn wir komplett auf Fleisch verzichten würden, müssten wir zusätzliches Gemüse und Obst entweder importieren oder lokal für den Winter in Treibhäusern züchten. Dies wiederum würde auch sehr viel Energie kosten und Treibhausgase verursachen.  

    Hier in Luxemburg hat man die Möglichkeit, luxemburgisches Fleisch aus nachhaltiger und artgerechter Zucht (weniger Antibiotika, weniger Kraftfutter), ohne lange Transportwegen zu kaufen. 

    Auf der anderen Seite braucht Viehzucht sehr viel Platz. Nicht nur um zu Weiden sondern auch für die Futterherstellung. Oft reicht der Platz in Luxemburg nicht aus und zusätzliches Kraftfutter, vor allem Soja, muss importiert werden. Soja kommt meist aus tropischen Ländern, wo die Biodiversität unter der Umwandlung der Lebensräume in Felder leidet. Menschen vor Ort haben zum Teil keinen Platz, um ihr eigenes Essen anzubauen. Zudem zerstört auch hierzulande Futteranbau unsere Böden, verschmutzt durch Düngung unser Grundwasser und schadet durch Monokulturen der Biodiversität. 

    Dazu kommt, dass wir oft nur die “guten” Stücke von unseren Tieren essen. Das restliche Tier wird entweder weggeschmissen oder an Drittländer billig verkauft. Dies schadet den Bauern vor Ort, da diese nicht mit den billigen Preisen konkurrieren können.   

    Die WHO verkündete, dass sich verarbeitetes Fleisch in der ersten Kategorie von krebserregenden Stoffen befindet. D.h., dass Menschen, die täglich Fleisch essen, ein erhöhtes Risiko haben an Krebs oder Herzkreislauf Krankheiten zu erkranken. Zudem enthält Fleisch viele schlechte Fette, die zu Übergewicht führen können. 

    Unser hoher Fleischkonsum und die niedrigen Preise sind nur möglich durch Massentierhaltung. Hier sind viele Tiere auf engem Raum oft ohne Tageslicht zusammengepfercht. Sie werden dadurch anfälliger für Krankheiten und müssen oft mit Medikamenten behandelt werden. Diese essen wir im Fleisch mit. Diese Art der Tierhaltung ist nicht artgerecht und verbraucht zudem viel Energie. 

    Tierhaltung verbraucht durch die Fütterung sehr viel Wasser. Gemüse und Obstanbau hingegen viel weniger. Durch die Erderwärmung wird diese Ressource immerhin immer knapper. 

    Das stärkste Argument gegen Fleischkonsum ist jedoch der Klimawandel. Viehzucht benötigt viel Energie, nicht nur für die Aufzucht der Tiere, sondern auch für die Verpackung und Lagerung des Fleisches. Der Transport von Vieh, Produkten und Futter und die Waldrodung für Felder verursacht hohe CO2 Ausstöße. Methan wird bei der Verdauung von Wiederkäuern freigesetzt. Nitrate werden gebraucht um Futterfelder zu Düngen.  Diese Gase sind alles Treibhausgase, die unsere Atmosphäre erwärmen. 

    Schlussfolgern muss man, dass Fleischkonsum sowohl schlechte als auch gute Aspekte hat. Jedoch bemerken wir immer häufiger, dass unser hohe Fleischkonsum viele Probleme mit sich bringt. Um unsere Erde sowie alle Lebewesen zu schützen, müssen wir unseren Konsum dringend ändern! Doch ist es nötig, dass sich alle vegetarisch oder gar vegan ernähren? Nein, es würde bereits reichen, wenn wir unserm Fleischkonsum reduzieren würden, wir weniger Rindfleisch essen und unser Fleisch aus einer lokalen und nachhaltigen Zucht kommen würde.  

  • Entreprises

    Passer à l’action - Se retrouver entre passionnés - Expérimenter l’économie - Aller à la rencontre d’un public
  • Branches disciplinaires

    Pour une communication de qualité - Affiner l’expression et le raisonnement
  • Branches interdisciplinaires

    Déchiffrer le monde - Découvrir un monde complexe et fascinant - Contribuer à un raisonnement collectif
  • Orientation

    Avoir le temps pour déployer ses talents - Travailler dans un lieu de confiance - Cultiver la diversité
  • 1
  • 1